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Buchtipps: Gesundheit I Umwelt I Garten 2021

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Ratgeber-Neuerscheinungen aus den Bereichen: Gesundheit, Umwelt, Garten Der Frühling ist da! Ein guter Zeitpunkt, um an die Gesundheit und den Garten zu denken Auch wenn ausgerechnet zu Frühlingsbeginn Frau Holle ihr Kleid noch einmal kräftig ausschütteln wollte – der Frühling und die wärmeren Temperaturen sind unweigerlich im Anmarsch. Wenn das Frühjahr und mit ihm die Natur erwacht, ist der ideale Zeitpunkt, seinem Körper Gutes zu tun – vielleicht auch Einkehr zu halten, den liebgewonnenen Gewohnheiten des Winters den Rücken zu kehren, Ernährung und Bewegung zu überdenken – Gesundes im Alltag wieder mehr einziehen zu lassen. Die wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings motivieren dazu, das Leben wieder spüren zu wollen, die eigene Gesundheit wieder wichtiger zu nehmen. Erwacht die Natur, ist aber auch für die Glücklichen, die Gärten oder begrünte Terrassen ihr Eigen nennen dürfen, der Zeitpunkt, das Erbe des Winters abzustreifen und das neue Gartenjahr einzuläuten. In dieser Sonderausgabe finden Sie einige Ratgebertipps, die selbst im Frühjahr das Licht der Welt erblickten, und Sie im Alltag begleiten können – von Gesundheit über Familie, Finanzen und Umwelt bis hin zum Garten spannt sich die Themenvielfalt. Teilweise sind es Verlagsempfehlungen, teilweise Redaktionstipps. Sollten Sie das, was Sie suchen nicht finden, so empfehle ich Ihnen in Ihre Lieblingsbuchhandlung zu gehen, in der Sie neben einem großen Angebot an Ratgebern auch Buchhändler erwarten, die Ihnen selbst mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihnen bei der Wahl der benötigten Lektüre helfen.

Judith Rakers ist

Judith Rakers ist Tagesschau-Sprecherin, Talkshow-Moderatorin und Gesicht zahlreicher TV-Reportagen. Vor zwei Jahren machte sich die beliebte Fernsehfrau an die Realisierung ihres Traums vom Homefarming mit eigenen Hühnern und einem Selbstversorger-Garten, in dem Obst und Gemüse wachsen. In ihrem Buch zeigt sie anfängerfreundlich und sehr persönlich, wie es gelingt, sich gesund und nachhaltig aus dem eigenen Garten zu ernähren. © Sebastian Fuchs Die bekannte Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers hat die Selbstversorgung und das Landleben für sich entdeckt Ihre Erfahrungen damit hat sie im soeben bei GU erschienenen Buch Homefarming zusammengefasst Sie sagen von sich selbst, dass Sie keinen grünen Daumen und mit dem Gärtnern nichts am Hut hatten. Auch vom Kochen waren Sie nicht sonderlich begeistert. Was führte Sie dennoch zum Homefarming und zur Selbstversorgung? Ossi Hejlek im Gespräch mit Judith Rakers Rakers: Ja, das war tatsächlich noch so vor wenigen Jahren. Bei mir hat jahrzehntelang keine Topfpflanze und kein Basilikum lange überlebt. Doch dann hatte ich eines Tages den Selbstversorger-Papst Wolf-Dieter Storl zu Gast in meiner Talkshow 3nach9. Ich fand ihn und seine Idee, Lebensmittel selbst anzubauen, extrem faszinierend. Auch der Wunsch nach einem nachhaltigeren Leben wuchs kontinuierlich in mir in den letzten Jahren – ich wünschte mir einfach mehr Verbindung zur Natur. Irgendwann war die Sehnsucht danach so groß, dass ich beschloss, ein Haus am Stadtrand zu suchen. Und ich fand ein wunderschönes kleines Fachwerkhaus mit großem Garten direkt am Naturschutzgebiet. Der Selbstversorgungsgedanke kam dann rasch hinzu. Allerdings fehlte mir zu Beginn das praktische Wissen. Also taten Sie was zuerst? Advertorial 36 16 Rakers: Ich kaufte mir Bücher – viele Bücher – und begann, mich in die unterschiedlichen Themenbereiche zu vertiefen. Die Bücher setzten aber immer Vorwissen voraus und lieferten Unmengen an Theorie. Ich fand es sehr kompliziert, war vom Fachwissen regelrecht erschlagen. Auch die Begrifflichkeiten in den Fachbüchern, wie Anzuchtschale, vorziehen ... alles musste ich googeln, Ich informierte mich in YouTube-Tutorials, war in vielen Gartenforen unterwegs und tastete mich langsam heran. Und dann machte ich trotzdem einen großen Fehler: Ich begann mit Tomaten. Und die sind zickig. Echte Diven. Ihre Blätter dürfen nicht nass werden, sie müssen ausgegeizt werden, sind anfällig für Pilzkrankheiten und müssen bei Zimmertemperatur keimen. Tomaten halten einen auf Trab. Mein Glück war, dass ich so wenig Zutrauen in meine Fähigkeiten hatte, dass ich außer den Tomaten ziemlich am Anfang auch noch viele andere Gemüsesorten probierte. Und ich entdeckte, dass es unter ihnen viele Selbstläufer gibt: Radieschen und Salat zum Beispiel sind unglaublich unkompliziert und dadurch echte Motivationsbooster. Deshalb war mir eins klar, als ich mein Buch schrieb: Ich unterteile die Gemüsesorten nicht nach Pflanzenfamilien, sondern nach Schwierigkeitsgraden: Gemüse für An- sortimenterbrief sortimenterbrief sonderausgabe 2/21 gesundheit I umwelt I garten

selbstversorgung sonderthema kann garten jeder fänger, Gemüse für Fortgeschrittene und Gemüse für Leidensfähige. Hatten Sie gleich vor, ein Buch zu schreiben? Rakers: Gar nicht. Das kam erst mit der Zeit. Ich hatte hin und wieder Gartenfotos auf meinen Social-Media- Kanälen veröffentlicht. Das kam richtig gut an, und ich sah, welchen Bedarf und wie viele Fragen die Menschen haben. Die Reaktionen auf Instagram gaben letztendlich den Impuls, das Buch anzugehen. Es ist ein Buch für Anfänger, geschrieben von einer Anfängerin, die einfach noch sehr gut weiß, vor welchen Problemen man am Anfang steht und welche Fragen man hat. Mittlerweile bin ich Selbstversorgerin, und das, obwohl ich voll berufstätig bin. In dem Buch finden sich daher alle Tipps, die man braucht, wenn man diesen Weg auch gehen möchte. Das beginnt bei der Aufbereitung des Bodens, geht über Pflanz-, Anzucht- und Pflegetipps bis hin zu Themen wie Dünger, Schädlinge oder Kompost ... Letztendlich ist es genau so ein Buch geworden, das ich selbst gerne bei meinem Start gehabt hätte. Braucht es einen großen Garten? Rakers: Man kann auch sehr viel auf Balkonen oder Terrassen anbauen – sogar in einer Wohnung. Beispielsweise Kartoffelanbau in einem Sack – ich steckte vier Kartoffeln hinein, holte bei der Ernte fast 30 heraus. Das funktioniert sogar im Wohnzimmer. Im Buch geht es auch um Hühnerhaltung im eigenen Garten? Rakers: Ich habe mittlerweile 13 Hühner, die mich das ganze Jahr über mit Eiern versorgen. Viele scheuen sich vor vermeintlichem Dreck und Zeitaufwand. Ich bin fast jeden Tag im Fernsehstudio und für Reportagen unterwegs – zeitaufwendig ginge bei mir gar nicht. Für meine Hühner brauche ich etwa zwei Minuten pro Tag für das tägliche Ausmisten und alle 14 Tage eine Stunde, um den Stall und das Gehege richtig ordentlich zu säubern. Die richtige Vorbereitung ist wichtig: Hühner brauchen einen Stall und ein sicheres Gehege, das sie vor Feinden wie dem Fuchs oder dem Habicht schützt. Wenn man den Stall mit einer elektronischen Türklappe ausstattet, mit einem großen Futtertrog und einer Tränke mit Wasserreservoir, dann kann man sie auch ein paar Tage alleine lassen. Im Buch stelle ich zehn Hühnerrassen vor, die sich gut zur Gartenhaltung eignen. Wenn man sich für eine robuste, anfängergerechte Hühnerrasse entscheidet, die auch im Winter Eier legt, ist man in Sachen Ei vom ersten Tag an Selbstversorger – mit unglaublich wenig Aufwand und großem Spaß. Denn Hühner sind lustig. Neben Gemüse- und Obstanbau sowie der Hühnerhaltung behandelt der dritte große Teil des Buches die Verwertung ... Rakers: Ja, von der richtigen Lagerung – oft wird zu viel gleichzeitig reif –, bis zum Einkochen oder Einmachen. Auch einige Rezepte sind zu finden. Was bedeutet für Sie Glück? Rakers: Wenn ich in meinem Garten das Resultat meiner Arbeit mit allen Sinnen spüren und genießen kann. Danke für das Gespräch! Judith Rakers, Homefarming Selbstversorgung ohne grünen Daumen 240 Seiten, ca. 300 Fotos, Hardcover 978-3-8338-7783-4, € 22,70 (A) 2021, GRÄFE UND UNZER Verlag Judith Rakers zeigt, wie es geht! Selbstversorgung kann jeder. Mit ihrem Buch „Homefarming“ gewährt die bekannte Tagesschau-Sprecherin einen inspirierenden und sehr persönlichen Einblick in ihren Garten und zeigt auf unterhaltsame Weise, wie der Eigenanbau Schritt für Schritt gelingen kann. sortimenterbrief sonderausgabe 2/21 gesundheit I umwelt I garten 37 17 Bestellen Sie jetzt!

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