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sortimenterbrief April 2019

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Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe April 2019

hema- rimis er- hrilr

hema- rimis er- hrilr on- © Hueber Verlag (v. l.) Marion Kerner, Wolf Dieter Eggert, Michaela Hueber, Sylvia Tobias Ossi Hejlek im Gespräch mit Sylvia Tobias »Die Basis unseres Geschäftes ist das gedruckte Buch.« Der Hueber Verlag in München erweitert seine Geschäftsleitung. Mit 1. April werden Marion Kerner und Sylvia Tobias zu Geschäftsführerinnen der Hueber Verlag GmbH & Co. KG. Was tut sich genau mit 1. April im Hueber Verlag? Tobias: Bislang wurden die Geschäfte von Michaela Hueber und Wolf Dieter Eggert geführt. Herr Eggert wechselt mit April als Geschäftsführer in die Holding. Hueber ist ein Familienunternehmen mit Tradition – wir beschäftigen uns in erster Linie mit Programm sowie Marketing & Vertrieb. Alle anderen Belange haben wir sukzessive nach außen verlagert. Das war auch ein Mitgrund, warum Frau Hueber beschloss, für diese beiden Schwerpunktbereiche im Haus eigene Geschäftsführerinnen neben sich selbst zu bestellen. Hueber hat jetzt eine Dreifrauen-Spitze (lacht). Die Programmentwicklung war bislang in viele einzelne Bereiche unterteilt und wird nun unter der Geschäftsführung von Marion Kerner zusammengeführt. Ich selbst bin zur Geschäftsführerin für die Bereiche Marketing & Vertrieb ernannt worden – eine Sparte, die ich »Der Wechsel in der Geschäftsführung und die neue Unternehmensstruktur sind der Beginn eines Generations- und Strukturwechsels, der uns die nächsten Jahre begleitet.« Michaela Hueber seit mittlerweile 15 Jahren bei Hueber verantworte und als Prokuristin führe. Ich bleibe auch weiterhin Ansprechpartnerin für Österreich – auch in puncto Zusammenarbeit mit Mohr Morawa. Österreich war, ist und wird auch künftig für uns ein wichtiger Markt sein. Der Wechsel in der Geschäftsführung ist aber nicht alles ... Tobias: Hueber hat mittlerweile sehr viele Projekte, die nicht mehr in einer einzigen Abteilung optimal bespielt werden können – hier erfordert es übergreifende, mobile Teams. Um fit für die Zukunft zu bleiben, setzen wir bei Hueber nicht auf Abteilungen – man beachte, Ab-teilung! Daher formieren wir aus den bisherigen Abteilungen Teams, mit Teamleitern – in jedem Geschäftsführungsbereich. Wir lösen dadurch zu Gunsten der Agilität und Flexibilität eine Hierarchiestufe auf. Für komplexe Aufgaben werden dann Spezialisten aus allen Teams zusammengestellt, um optimale Lösungen für Programm und Marketing zu finden. In jedem unserer Mitarbeiter schlummern so viele gute Ideen – diese 64 sortimenterbrief 4/19

wollen wir stärker hören und auch berücksichtigen. Mitarbeiter sind das höchste Gut für ein Unternehmen. Wie sehen die Schwerpunkte auch in Richtung Zukunft aus? »Wir brauchen beides: Die klassischen Verlagsprozesse rund ums gedruckte Buch und neue innovative Prozesse für den digitalen Bildungsmarkt.« Michaela Hueber Tobias: Hier gibt es bereits großartig gestellte Weichen. Wir haben eine starke Konzentration auf Deutsch als Fremdsprache sowie Deutsch als Zweitsprache. Hier sind wir auch Marktführer. Wir legen auch großen Wert darauf, für Österreich eigene Materialien zu entwickeln – regionalisierte Produkte. Während der Fremdsprachenmarkt per se in puncto institutionellem Lernen rückläufig ist, verändern sich parallel die Lerngewohnheiten. Hier achten wir darauf, mit ganz überzeugenden Produkten, umfassendem Service und digitaler Anbindung zu punkten. In diesem Segment sind Marktanteile nur durch Überzeugung bzw. damit einhergehendes Verdrängen zu gewinnen. Aber auch beim autonomen Lernen ist Aufmerksamkeit und Innovation gefragt. Der Buchhandel braucht interessante Produkte, damit es sich für ihn lohnt, Platz dafür bereitzustellen. Ein Weg ist, zu Bestsellern Lern- und Übungsmaterialien zu entwickeln, die auch von der starken Marke des Lehrwerks profitieren. Der Buchhandel spielt für Hueber eine ganz wichtige Rolle. Ich selbst bin gelernte Buchhändlerin – kenne die Seite also auch sehr gut. Darum haben wir es uns auch schon seit Jahren zur Aufgabe gemacht, der schwindenden Kundenfrequenz mithelfend entgegenzuwirken. Ein Konzept sind unsere I-Punkte – also Informationspunkte in Buchhandlungen. Bei der Wagner’schen in Innsbruck wird es ein Lehrer-Regal geben, das wir kostenfrei bestücken. Und wir werden Veranstaltungen durchführen, um die Buchhandlung zu einer Begegnungsstätte für Lehrer zu machen. brancheninterview Aber auch Lehrer-Prüfexemplare soll es künftig über den Buchhandel geben. Wir nutzen die Strukturen des Buchhandels und bringen dem Buchhandel unsere Kunden aus dem pädagogischen Bereich. Ein rundes Konzept. Lösen digitale Produkte Print ab? Tobias: Hueber ist in über 60 Ländern weltweit in der Bildungsbranche unterwegs. Die Bedürfnisse sind so mannigfaltig wie die Menschen in den jeweiligen Kulturkreisen. Daher investieren wir einerseits sehr viel im Digitalbereich, entwickeln interessante Onlinemodelle. Digitalisierung zieht sich bei uns durchs ganze Haus – vom Programm bis zu Werbung und Kundenservice. Wir legen andererseits bei digitalen Konzepten aber auch stets großen Wert auf die Verknüpfungsmöglichkeit mit Print und dem Buchhandel. Denn die Basis unseres Geschäftes ist das gedruckte Buch – davon leben wir – das wird auch in absehbarer Zeit so bleiben. Danke für das Gespräch! Ein Produkt aus dem Verlagsbüro Schwarzer DiE nEuEn PAPiEr-TrAGTASCHEn Geschmökert. Gesucht. Gefunden. in meiner Lieblingsbuchhandlung. Verlagsbüro Karl Schwarzer Ges.m.b.H. Dionysius-Andrassy-Str. 1/ Top 2, 1190 Wien Tel. 01/548 13 15-0, E-Mail verlagsbuero@schwarzer.at BASiSPAKET 1.500 Papier-Tragtaschen 26 x 35 cm + 12 cm Seitenfalz € 297,– zzgl. 20 % MwSt. und € 28,– Transportkostenpauschale BESTELLEn SiE jETzT! Lieferung ab Juni 2019


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