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sortimenterbrief April 2020

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Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe April 2020.

novität kriminalroman

novität kriminalroman Kann Musik töten? Hochspannung pur im Salzburg der Gegenwart! © CC PD Mark 1.0 Im Zentrum einer Serie unerklärlicher Morde im winterlichen Salzburg steht die Frage: Kann Musik töten? Nach dem Tod des Chefdirigenten der Salzburger Philharmoniker während der Aufführung von Mozarts Requiem in der Peterskirche nimmt Chefinspektor Nathan Stiller die Ermittlungen auf. Doch jedes Mal, wenn er einen Verdächtigen ins Visier genommen hat, verstirbt dieser, noch bevor er ihn überführen kann. Da können weder die wissenschaftlichen Analysen des Leiters der Gerichtsmedizin noch die bizarren Geistesblitze von Stillers Assistenten oder die profunde Quellenkenntnis einer Antiquarin weiterhelfen. Denn hinter der Mordserie steckt ein mysteriöses Todeswerk, das weniger einen kriminellen als einen künstlerischen Ursprung hat. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Kriminalfall aussieht, entwickelt sich zu einer packenden Geschichte über die Macht der Musik und über den Sinn von Leben und Tod. Leseprobe Nicht etwa im althergebrachten Gewande mit schwarzer Kapuze und scharfer Sense, weder mit Engelsflügeln voll himmlischer Hoffnung noch auf Bocksfüßen zwischen pestilenzialischen Schwefelschwaden, auch nicht komödiantisch mit zähneklapperndem Schädel auf zuckendem Skelett, nicht einmal sachlich betäubend im weißen Kittel – nein, mit der Musik trat er ein, unsichtbar und geruchlos, spürbar, aber spurlos. Als ob er sein Opfer sorgfältig wählen wollte, durchschwebte er mit den zeitlosen Klängen des Requiems von Wolfgang Amadé Mozart die Menge der Anwesenden, die sich am Abend des 5. Dezembers in der Stiftskirche Sankt Peter versammelt hatte, um dem Todestag des Salzburger Genies mit der Aufführung seiner Totenmesse bei Kerzenlicht zu gedenken. Wie entsprungen aus dem Notengespinst der mozartschen Partitur auf dem Dirigentenpult, ließ er zunächst die Flamme einer Kerze über dem Notenständer mit einem schneidenden Hauch erlöschen, noch bevor der in sich gekehrte Kapellmeister der Salzburger Philharmoniker Isaac Löwenstein, die spitze Hakennase und den strengen Blick unter der schlohweißen Mähne wie gebannt auf die Noten gerichtet, seinen Stab in der allgemeinen Stille aufheben und den Orchesterkörper zum Schwingen führen konnte. Dann ging der Tod weiter. Beflügelt durch die sanfte Imitation der tieferen Holzbläser über dem seufzenden Begleitsatz der Streicher, streifte er zu Beginn des Introitus am Chorleiter Samuel Libeskind vorbei, gerade als dieser, wachsam gebückt im Schatten einer dem Publikum verborgenen Ecke der Vierung, die Arme ausbreitete und in einem stummen Schrei den Mund in Richtung Chor aufriss, um die Kaskade der kurz übereinander hallenden Requiem-Rufe der Bass-, Tenor-, Alt- und Sopranstimmen auszulösen. Und suchend schlich er weiter. Vom forte ertönenden Et lux perpetua angestachelt, ließ er das Doppelkinn des jovialen, genüsslich die Hände reibenden Präsidenten des Mozartianums Theodor König in der Kanzel über den Gang vom Haupt- zum rechten Seitenschiff leicht erbeben, bis Schweißperlen auf der massigen Stirn und den schlotternden Rotbacken des mächtigen Mannes dessen Freude an der Masse zahlender Besucher leicht versalzten. Aber auch dort machte er nicht halt. Als die berühmte Sopranistin Cecilia Vinci mit seidiger Stimme beim Solo Te decet hymnus einen Strahl von Wärme in den kühlen Dunstkreis von Lang- und Querhaus entsandte, hatte er bereits die erste Reihe der Kirchenbänke mit den Stadthonoratioren durchstreift, unter denen die bildschöne Gestalt der Sekretärin des Mozartianums, Magdalena Rosenthal, von der überirdischen Klangwelle auffallend heftig erschüttert wurde. Und schon war er fort. Jago Prinz Mozarts letztes Requiem Kriminalroman 512 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen, 978-3-7025-0969-9, € 24,– Verlag Anton Pustet, erscheint im April Über den Autor ist wenig bekannt. Er lebt mit seinem Hund zurückgezogen im Salzburger Raum. Mozarts letztes Requiem ist sein Debütroman. 08 sortimenterbrief 4/20

Klimaneutrale Schulbücher bei Reclam Die Bände der Reihen Reclam XL, Lektüreschlüssel XL und Kompaktwissen XL werden klimaneutral produziert. Der Ausgleich von CO2-Emissionen ist dabei neben Vermeidung und Reduktion ein wichtiger Schritt im ganzheitlichen Klimaschutz. Als Partner fungiert ClimatePartner, ein führender Lösungsanbieter im Klimaschutz, der Erfahrung in Berechnung, Reduktion und Ausgleich von CO2-Emissionen hat. Podcast mit Lisz Hirn Die Verlagsgruppe Styria hat in Kooperation mit dem Label Oh Wow einen Podcast mit Lisz Hirn gestartet. Alle zwei Wochen – immer mittwochs – denkt die Philosophin und Autorin über die brennendsten Fragen des Lebens nach und kommt auch zu überraschenden Antworten: Macht Liebe wirklich glücklich? Warum ist das Leben im Rausch so viel besser? Warum sind wir so angstgetrieben? Oder auch: Warum ist Faulheit erstrebenswert? Die Ausgangsfrage kann von den Hörern gestellt werden. Der Podcast ist unter ohwow.eu und styriabooks.at abrufbar. © Harald Eisenberger kurzmeldungen Gegessen wird, was in der Stadt wächst Ernährungsexpertin Alexandra Maria Rath präsentiert die lebens- und liebenswerteste Stadt der Welt von ihrer grünsten schmackhaften Seite. Wo immer es sprießt und blüht, ist sie vor Ort und pflückt und sammelt essbare Wildpflanzen, um sie zu köstlichen Gerichten zu verarbeiten. Über 40 Rezepte, innovative Kulinarik, Anekdoten und Wissenswertes spiegeln die Historie, den Zeitgeist und das Lebensgefühl der Donaumetropole wider. Wildes Wien erscheint am 8. April im Gmeiner Verlag. Campinos erstes Buch bei Piper In diesem Herbst wird Campino unter dem Titel Hope Street. Wie ich einmal englischer Meister wurde sein erstes, autobiografisches Buch veröffentlichen. Sehr persönlich schreibt der Frontmann der Toten Hosen von seiner Leidenschaft für den FC Liverpool, von seiner englischen Familie und dem Land, aus dem seine Mutter stammt, von seiner Verehrung für Queen Elizabeth, seinem Ärger über den Brexit, seiner Liebe zu den Beatles ... YORN sagt mit diesem Buch danke In Gast im Glück, das am 22. April bei Diogenes erscheint, erzählt der Modedesigner YORN vom Leben hinter den Kulissen der Modewelt und den erfüllten Augenblicken seines Lebens – mit exklusiven Zeichnungen von Jean-Jacques Sempé, Fotos und Rezepten. Preis der Leipziger Buchmesse Lutz Seiler erhält für sein Werk Stern 111 (Suhrkamp) den Preis in der Kategorie Belletristik. Bettina Hitzer wird in der Kategorie Sachbuch/Essayistik für ihr Buch Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts (Klett-Cotta) ausgezeichnet. Preisträgerin in der Kategorie Übersetzung ist Pieke Biermann für die Übersetzung von Fran Ross Buch Oreo (dtv). Die Preisträger wurden in der Live- Sendung „Lesart – Das Literaturmagazin“ des Preis-Medienpartners Deutschlandfunk Kultur bekanntgegeben. MIDAS NEUE TITEL IM APRIL 2020 Das neue Paris – die Stadt der Frauen 320 Seiten, Hardcover, 17 x 24 cm ISBN 978-3-03876-170-9, 29.00 € Eine Reise durch die Metropolen der Welt 96 Seiten, HC, ab 6 J., 28 x 38 cm ISBN 978-3-03876-165-5, 25.70 € sortimenterbrief 4/20 09 Midas Collection


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