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sortimenterbrief Jänner 2022

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Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe Januar 2022.

Wie drei Verleger die

Wie drei Verleger die NS-Zensur austricksten: Spionageroman und Biografie Welche Art von Literatur im sogenannten »Dritten Reich« gelesen, verlegt, verkauft werden durfte und welche nicht – das, so denken wir, sei inzwischen hinreichend bekannt. Schließlich hatten sich Autoren, Buchhandlungen und Verlage nicht nur der »Reichsschrifttumskammer«, sondern auch den Verordnungen des Propagandaministeriums zu unterwerfen. Nicht zuletzt der Börsenverein des deutschen Buchhandels wachte mit Argusaugen über das, was in den Schaufenstern oder am Ladentisch angeboten werden durfte. Basierend auf jahrelangen gründlichen Recherchen, erzählt die amerikanische Professorin Michele K. Troy mit detektivischer Detailfreude und literarischer Brillanz von einer heute kaum noch bekannten anderen Seite der Medaille: wie es drei herausragenden Männern unterschiedlicher Herkunft gelingen konnte, vor aller Augen angelsächsische Weltliteratur vom Krimi bis zu James Joyce’ Ulysses an jeder Zensur vorbei in Nazi-Deutschland zu verbreiten. Auf den Schwingen des Albatross – so der Name ihres international operierenden, aber den Markt von Deutschland aus beliefernden »seltsamen« Firmengeflechts – versorgten sie Leserinnen und Leser, auch Soldaten, über den Buchhandel mit Taschenbüchern, die für diese sonst unerreichbar geblieben wären. Eine Abenteuer- und Kulturgeschichte von Rang, die von dramatischen Schicksalen und verschlungenen Bücher-Pfaden vor dem Hintergrund existenzieller Katastrophen erzählt. DIE DREI »GLÜCKSRITTER« © Dr. Matthias Wegner © Lady Elizabeth Schiemann © Charles Enoch Max Christian Wegner: Ehrgeizig und ambitioniert, brachte er sein Insider- Wissen vom Tauchnitz Verlag in das Unternehmen Albatross ein. John Holroyd-Reece: Ein Kosmopolit und hocheloquenter Strippenzieher, vermittelte er die Kontakte zu den englischsprachigen Autoren – und spionierte vermutlich nebenher für den britischen Geheimdienst. Kurt Enoch: Als Verleger in Hamburg bestens in der Branche vernetzt, war er genau der richtige Mann, um beim Vertrieb der Albatross-Bücher auf dem europäischen Festland die Fäden zu ziehen. Bestellen Sie über MOHR MORAWA Buchvertrieb Gesellschaft mbH, Wien (A) Buchzentrum AG, Hägendorf (CH)

Fesselnde Mischung aus Verlagsgeschichte, BUCHPREMIERE AM 8.MÄRZ 2022 IM LITERATURHAUS HAMBURG © Caroline Woolard Michele K. Troy ist Professorin für Englische Literatur an der University of Hartford. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt vor allem der angloamerikanischen Kultur in Europa zwischen und während den beiden Weltkriegen sowie der Entwicklung und dem Siegeszug des modernen Taschenbuchs. Dank eines U.S.-Fulbright-Stipendiums forschte sie im Jahr 2019 über den deutschen Buchhandel während der NS-Zeit und in der amerikanischen Besatzungszone sowie zu Seven Seas Books, einer eng- lischsprachigen Taschenbuchreihe, die während des Kalten Krieges in Ost-Berlin erschien. Sie wohnt mit ihrer Familie in Hartford, Connecticut. »Genauestens recherchiert und absolut lesenswert – mit einer erschütternden Fluchtgeschichte im Mittelpunkt … Troys Buch ist all denen wärmstens zu empfehlen, die sich für Verlagsgeschichte, den Zweiten Weltkrieg oder moderne angloamerikanische Literatur interessieren.« Fine Books and Collections Aus dem Englischen von Herwig Engelmann 544 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag 16 x 24 cm, 42,00 € (D) / 43,20 € (A) ISBN 978-3-95890-380-7 Best.-Nr. 260-00380, WG 1947 AUSLIEFERUNG IM FEBRUAR 2022 eBook erhältlich »Die Albatross Connection liest sich wie ein hochintellek- tueller Thriller, in dem Verleger Doppelagenten sind und alle großen modernen Autoren ihren Cameo-Auftritt haben. Dies in Verbindung mit Michele Troys packendem und individuellem Schreibstil macht das Buch zu einem absoluten Pageturner.« Jonathan Rose, Autor von The Literary Churchill • Wissenschaftliches Werk ebenso wie packende Spionagegeschichte, zeichnet ein plastisches Bild von der Skurrilität des Buchhandels während des »Dritten Reichs« • »… eine Lobrede auf all diejenigen, die einen Weg finden, sich der Tyrannei entgegenzustellen, koste es, was es wolle.« Literary Hub • Mit exklusivem Material wie Original-Tagebuchaufzeichnungen sowie privater Korrespondenz und Fotos europa-verlag.com

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