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sortimenterbrief juli 2026

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Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe Juli 2026

Inhalt 03 0708 10 12 14

Inhalt 03 0708 10 12 14 16 18 20 22 24 IntervIew - Rainer Fritthum Biografien Belletristik IntervIew - Ruth-Maria Thomas Krimi & Thriller IntervIew - Eva Rossmann Gesundheit I Kulinarik Sachbuch IntervIew - Wolfgang Knüll Sachbuch für Groß und KLEIN Kinder- | Jugendbuch Impressum Erscheinungsdatum: Juli 2026, Herausgeber: Mohr Morawa Buchvertriebs GmbH, Sulzengasse 2, 1230 Wien Verlagskontakt und Organisation I grafische Ausarbeitung der Katalogseiten: Verlagsbüro Karl Schwarzer GmbH Advertorial-Interviews: sortimenterbrief , Verlagsbüro Karl Schwarzer GmbH Cover-Design: Agentur Halla.Co, 1190 Wien I Cover-Foto Copyright: Adobe Stock Preise: Stand 1. Juli 2026, Änderungen, Druck- und Satzfehler vorbehalten Abbildungen-Innenteil: Bestsellervisuals (S. 5/12/23/26): Christina Conti/shutterstock.com I Biografien (S. 7): Marco Bongera /shutterstock.com, Belletristik (S. 9): Pixel-Shot/shutterstock.com, Krimi & Thriller (S.13): Arcaion/shutterstock,com I Gesundheit/Kulinarik (S. 16/17): New Africa/shutterstock.com I Sachbuch (S. 18): Igor Link/shutterstock.com, (S.19): NorthSky Films/shutterstock.com, (S. 22): Waqas_creatives/shutterstock.com I Kinder- & Jugendbuch (S. 22/23): Jorm Sangsorn/shutterstock.com I Buchkörper: Ivan Lukyanchuk/shutterstock.com, Vector things/shutterstock.com, Ramcreative/shutterstock.com 2

Im Gespräch mit Rainer Fritthum Geschäftsführer Mohr Morawa © Christopher Mavrič »Wir investieren in die Zukunft, weil wir an sie glauben. Auch weil die Veränderungen im Alltag es verlangen« Wir haben ein sehr schwieriges erstes Halbjahr in der Buchbranche überstanden. Wie haben Sie es als Auslieferung erlebt - auch was das Miteinander in Richtung Buchhandlungen und Verlage betrifft? Fritthum: Als Buchauslieferung sind wir ein Spiegelbild - wenn auch ein wenig zeitverzögert aufgrund der verschiedenen Verkaufszeiträume - des Bucheinzelhandels. Im Wesentlichen ist der Verkauf des Bucheinzelhandels auch unser Verkauf. Die im heurigen Jahr ausgewiesenen Media-Control-Daten sind im ersten Halbjahr nicht sehr erfreulich. Auch wenn die Junizahlen noch nicht vorliegen, müssen wir von einem Umsatzminus in Höhe von rund 5 % ausgehen, der stationäre Einzelhandel wird noch stärker ins Minus rutschen. Da die durchschnittlichen Verkaufspreiserhöhungen wieder sehr gering ausgefallen sind, gehen wir derzeit von einem Absatzminus in Höhe von rund 7 % aus. Obwohl in der aktuellen Situation jeder Marktteilnehmer mit ganz besonders gespitztem Stift rechnen muss, ist das Miteinander nach wie vor ein sehr gutes. Ein wertschätzendes Miteinander ist die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Wie bemerken Sie es im Alltagsgeschäft? Fritthum: Die Verkäufe an den Bucheinzelhandel werden im Wesentlichen von zwei Faktoren bestimmt. Wie viel wird ausgeliefert und wie viel bekommen wir als Remission wieder zurück. Derzeit ist das Auslieferungsvolumen nur leicht rückgängig, die Remissionsmengen haben jedoch deutlich zugenommen. Wir sprechen hier von rund einem Viertel mehr Remissionen im ersten Halbjahr, die uns der Handel im Vergleichszeitraum zurücksendet. Das bedeutet, dass die eingekauften Mengen nicht wie erhofft an den Konsumenten abfließen. Abgesehen vom Umsatzverlust erzeugen die Remissionen für uns als Auslieferung, ebenso wie für den Bucheinzelhandel, einen erheblichen Mehraufwand. Verlage werden mit einem geringeren Umsatz konfrontiert als ursprünglich angenommen. Sie können ja als Auslieferung auch kaum auf Ihr Ergebnis optimierend eingreifen. Auf der einen Seite müssen die Verlage starke Titel verlegen, die auf der anderen Seite der Buchhandel auch stark verkauft. In diesem Prozess sind Sie ja nur Passagier ... Fritthum: Die Rollen und Aufgaben innerhalb der Branche sind recht klar verteilt. Als Auslieferung besteht die Herausforderung darin, den Buchhandel schnell und mit ausreichender Verfügbarkeit bedienen zu können. Das ist unsere Aufgabe in der Wertschöpfungskette - darauf konzentrieren wir uns. Sie hatten die Remissionen schon erwähnt. Wie stellen sich diese in 2026 dar? Fritthum: Wir verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 eine Zunahme der Remissionsmengen von rund 25 % im 3


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