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sortimenterbrief März 2020

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Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe März 2020.

© Shannon Naboulsi und

© Shannon Naboulsi und Jonas Stetter/AT Verlag/ www.at-verlag.ch Heilkraft und Nutzen der Wildpflanzen – wie Autoren des AT Verlages altes Menschheitswissen zutage fördern Die Städte wachsen, die Zivilisation schreitet in großen Schritten voran, das Klima wandelt sich, und viele Menschen achten nun stärker darauf, wie sie sich ernähren, wie sie Müll vermeiden, Energie einsparen und viele Dinge mehr. So achtet man auch beim Einkauf von Lebensmitteln auf Regionalität, Saisonalität, auf fairen Handel, kurz: auf Bio und Öko. Der Schweizer AT Verlag, mit Sitz in Aarau und Niederlassung in München, hat sich schon seit vielen Jahren der Nachhaltigkeit verschworen, sowohl was seine Bücher über das Kochen als auch die über Gesundheit und Heilen anbelangt. In diesem Bestreben haben die AT-Macher eine Gruppe von Autoren um sich geschart, die nicht nur Meister ihrer jeweiligen Fachbereiche sind, sondern denen es vor allem auch um die Achtsamkeit und richtige ethische Haltung gegenüber der Natur geht. Einer davon ist Steffen Guido Fleischhauer, der schon 2003 im AT Verlag die Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen veröffentlichte, in der er damals 1.500 Pflanzen vorstellte, die in unseren heimischen Gefilden wachsen. Heute ist Steffen Fleischhauer Bestsellerautor und ungekrönter König in seinem Themenbereich. Sein praktischer Führer Essbare Wildpflanzen – 200 Arten bestimmen und verwenden hat sich bislang über 250.000-mal verkauft. Ganz wichtig ist ihm dabei, immer wieder darauf hinzuweisen, beim Wildpflanzensammeln seltene Arten zu schonen und maßvoll vorzugehen, um die Natur zu schützen und auch für andere noch genügend übrig zu lassen. Sein Erfolg beruht auf Kompetenz und Authentizität, aber auch auf Herzblut und der Liebe zur Natur. Wildpflanzen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie an hochwertigem Eiweiß, wodurch sie vorbeugend gegen Krankheiten und heilend wirken können und damit dem Kulturgemüse an Nährwert weit überlegen sind. Unter ihnen sind aber auch ausgesprochene Heilpflanzen, die jeder finden kann, wenn er sich in die Natur begibt. So hat Steffen Fleischhauer, zusammen mit der Heilpraktikerin Astrid Süßmuth, im AT Verlag auch das Buch Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen veröffentlicht, ein wichtiges Thema, stellen doch die wilden Pflanzen ein enormes Potenzial für unsere Gesundheit dar und stehen sie uns doch unentgeltlich und leicht zugänglich zur Verfügung. 36 978-3-03800-886-6, € 18,40 sortimenterbrief 3/20

In diesem Ratgeber gibt es eine praktische Übersicht, mit der jeder ganz einfach Blattformen und Blütenformen 978-3-03800-982-5, € 21,– vergleichen und die gefundene Heilpflanze sicher bestimmen kann. Überdies findet sich hier zu jeder einzelnen Art eine Fülle von praktischen und detailreichen Informationen: Standort, Inhaltsstoffe, zu verwendende Pflanzenteile, Sammelzeit, Heilwirkung, Gegenanzeigen, Verwendung in der Hausapotheke, Zubereitungen und detaillierte Informationen zu den äußeren Merkmalen. Und Steffen Fleischhauer hat mit seinen Mitarbeitern und Co-Autoren auch ein Buch zur allgemeinen Bestimmung von über 800 einheimischen Pflanzen verfasst und herausgegeben, Blatt für Blatt, mit dem jedermann mit einer neuartigen, eigens entwickelten Methode Blumen und Pflanzen über die Form ihrer Blätter bestimmen kann. So wird es allen Laien ermöglicht, unbekannte Pflanzen einfach und sicher zu bestimmen, zum Beispiel beim ersten Spaziergang im Grünen – der Frühling naht: Aha-Erlebnisse sind somit vorprogrammiert. 978-3-03800-964-1, € 26,– Und was die Leser dann mit ihren gefundenen Heilpflanzen genau machen können, darüber informieren sie weitere kompetente Autoren des AT Verlags, so vor allem Margret Madejsky mit ihrem höchst informativen Praxishandbuch Frauenkräuter oder James Green in seinem einzigartigen Buch Heilpflanzen für Männer. 978-3-03800-129-4 € 20,– 978-3-03902-030-0, € 30,80 Ein großer Kenner der heimischen Heilkräuter ist auch der allseits bekannte Ethnobotaniker und AT-Autor Wolf-Dieter Storl aus einem Einödhof im Allgäu. In seinem Longseller Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor widmet er sich neun gewöhnlichen Wildkräutern, die, oft kaum beachtet, überall in unserer nächsten Umgebung wachsen: Brennnessel, Beifuß, Gundermann, Geißfuß, Wegerich, Schachtelhalm, Gänseblümchen, Vogelmiere und Löwenzahn. 978-3-03800-060-0, € 21,– Er be- schreibt ihre Eigenschaften und ihre Heilkräfte, ihre Bedeutung in der Volksmedizin, ihre Rolle in Sage, Märchen und Aberglauben sowie ihre planetarischen Bezüge und weist mit Nachdruck darauf hin, dass diese Pflanzen nicht nur als Behälter chemischer Wirkstoffe zu betrachten sind, sondern auch als Persönlichkeiten mit eigenem Wesen und grün liegt im trend einer eigenen Geschichte. Es würde vollkommen ausreichen, sagt Wolf- Dieter Storl, nur diese Handvoll gewöhnlicher Wildkräuter zur Verfügung zu haben, die auf dem Rasen, am Gartenweg, am Zaun und in der Hecke wachsen. Aber es geht in den Veröffentlichungen des AT Verlages nicht nur um die praktischen, nützlichen Dinge, sondern auch schlichtweg um die Schönheit der Natur. Im vergangenen Herbst erschien das Buch Die Walnuss, in dem der Autor Jonas Frei sich akribisch und leidenschaftlich seinem Lieblingsthema widmet, 978-3-03902-021-8, € 40,– dem Baum, der als einer der malerischsten unserer Landschaft gilt, dessen Holz eines der edelsten unserer Klimazone ist und dessen Nüsse als gesunde Delikatesse Verwendung finden. Von den weltweit insgesamt 60 Arten sind 30 in Mitteleuropa anzutreffen, darunter Hickorys, Flügelnüsse und botanische Raritäten wie die Zapfen- oder Ringflügelnuss. Aber auch in Freis wunderschönem AT-Buch gibt es einen praktischen Nutzen für die Leser: Anhand der detaillierten, reich bebilderten Porträts lassen sich auch Exoten wie Schwarznuss, Mandschurische Walnuss oder Ferkelnuss in unseren Parkanlagen, Baumschulen oder Gärten einfach richtig bestimmen. Alle Fotos aus dem Buch Die Walnuss © AT Verlag, Aarau und München sortimenterbrief 3/20 37

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