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sortimenterbrief Oktober 2021

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Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe Oktober 2021.

meiliabstespeis.at ©

meiliabstespeis.at © Amélie Chapalain Ossi Hejlek im Gespräch mit Eva Kamper-Grachegg Nachhaltiges Mood Food für alle, die nicht nur gerne essen, sondern auch das Leben genießen Advertorial Ein großes Stück Arbeit liegt hinter Ihnen? Kamper-Grachegg: Ja, das kann man so sagen. Die Rezepte und Texte stammen von mir, alle Fotos habe ich gemeinsam Gedankenvolle mit meiner großartigen Fotografin, Texte, gelingsichere Rezepte und wertvolle Impulse rund um das gute Leben! Ein Kochbuch für alle, die Kochen nicht nur als Amélie Chapalain, gemacht. Und auch das Layout des Buches sowie der Satz wurden von mir gefertigt. Ich bin das so von meinem Blog „MeiliabsteSpeis.at“ Handwerk, sondern ebenso als gewohnt – dort mache ich auch alles Lebensgefühl verstehen. Für alle, selbst. Ich war nicht immer Kochderen Küche nicht nur Arbeitsraum, sondern auch ein Raum der Begegnung und der guten Gespräche ist. Und die gerne über das Kochen und das gute Leben philosophieren. Bloggerin (lacht), sondern 20 lange Jahre im Werbe-Business, hatte auch eine kleine Agentur mit meinem Mann. Er ist gelernter Grafiker. Da konnte ich im Laufe der Jahre einiges von ihm lernen. Großartig gelungen – das ist ein sehr stimmungsvolles und elegantes Buch- Layout geworden! Kamper-Grachegg: Ich bin sehr glücklich damit! Es geht ja im Buch auch zentral um Gefühle. Um Gefühle – obwohl es doch ein Kochbuch ist. Geht es mir in bestimmten Stimmungslagen besser, wenn ich ein passendes Rezept nachkoche? Kamper-Grachegg: Nein – naja, kann schon passieren (lacht). Es geht aber um etwas ganz anderes. Eigentlich ist es der umgekehrte Weg. Ich stelle mir die Frage, wie es mir geht, horche in mich hinein, versuche zu spüren, was sich in 56 sortimenterbrief 10/21

für jedes gefühl ein gericht mir im Moment tut, und begebe mich daraufhin in einen kreativen Prozess, bei dem ich mein Gefühl umsetze. Manche malen, andere tanzen – ich setze meine Gefühle in Gerichten um. Oft kann man innere Prozesse gar nicht gut benennen, trotzdem suchen sie ihren Weg nach außen. Manche lassen aus ihrem Gefühl ein Bild entstehen, um sich auszudrücken – und ich koche. Denn malen, das kann ich gar nicht (lacht). Der kreative Prozess bringt oft Klarheit für einen selbst. Eine hoch spannende Herangehensweise ... Kamper-Grachegg: Es gibt beispielsweise einfache Gefühle, wie Wut. In der Regel sind Gefühle aber viel komplexer, sind nicht so eindeutig und überlagern sich gegenseitig. Wie kam Ihnen die Idee zu dem Buch? Kamper-Grachegg: Ich war in einer Situation, die ich nicht benennen konnte. Es ging mir einfach nicht gut. Mein Mann stellte mir die Frage: Wie wäre es denn, wenn du dieses Gefühl, das du gerade hast, kochen müsstest? Da war es mir viel klarer. Es musste etwas Dunkles und Kräftiges sein – ein knuspriges Sauerteigbrot, mit vielen starken, erdigen Gewürzen. Und es sollte eine Leberpastete darauf sein – mollig, tief, cremig –, die sich in die Poren des Sauerteigs drückt. Und obenauf noch Kirschmarmelade, deren Fruchtigkeit ein Symbol für ein besseres Morgen darstellt und ein Grund dafür ist, warum ich morgen wieder aus dem Bett komme. Und das machte ich dann auch. Damit war mein erstes Gefühlsrezept entstanden. Im Buch haben Sie dann unterschiedlichste Gefühle herangezogen und diese kulinarisch-kreativ in Gerichten umgesetzt? Kamper-Grachegg: Genau. Es sind 40 Gefühle, mit denen wir alle etwas anfangen können, die wir aus dem Alltag – aus unserem Leben – kennen. Jeder Mensch empfindet anders. Aber beispielsweise die „Dankbarkeit für eine ehrliche Freundschaft“ – dieses Gefühl kennt doch jeder! Hat das Buch auch eine therapeutische Komponente – der Titel spielt mit dem Wort „Rezepte“ ja ein wenig damit. Kamper-Grachegg: Das Buch versteht sich als Einladung, sich mit sich und seinen Gefühlen auseinanderzusetzen. Jedes Gefühl wird mit einem kurzen Essay eingeleitet, der einen inspirieren, berühren ... vielleicht hie und da auch zum Schmunzeln bringen kann. Ich biete mit meinen Texten eine Annäherungsmöglichkeit an – wie einen Trigger. Man findet schöne, lustige oder genauso auch traurige Gefühlsrezepte. Das Buch liefert keine Rezepte, damit es einem besser geht. Es hilft dabei, seine eigenen Antworten – Rezepte – zu finden. Wer meinen Blog kennt, weiß, dass mir die Einfachheit der Rezepte ein Anliegen ist. Daran habe ich mich auch im Buch gehalten. Jeder soll meine Gerichte nachkochen können. Für das Buch ist eine einfache saisonale Küche 57 @nerminyazilitas: Über 3 Millionen Instagram-Abonnenten Die Deutschtürkin trifft mit ihren herrlichen türkischen Rezepten einfach den Nerv der Follower. »Türkisch kochen« ist ihr erstes Kochbuch – ein Werk, auf das ihre Community schon lange wartet! Nermin Yazilitaş, Nina Soentgerath Türkisch kochen mit Nermin Yazilitaş 80 Sehnsuchtsrezepte aus der Türkei 224 Seiten, ca. 130 Abb., Hardcover 978-3-95961-601-0, € 30,90 Christian Verlag, ET: 29. Oktober

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