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sortimenterbrief September 2019

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Das österreichische Branchenmagazin für Buchmarkt, Buchverkauf und Buchwerbung. Ausgabe September 2019

sachbuchnovität

sachbuchnovität automobil 60 Jahre Mini – die Mini-Saga aus völlig neuen Blickwinkeln Mit dem Mini wurde 1959 ein neues Kleinwagenkonzept geboren, das den Autobau revolutionierte: Noch nie war es gelungen, so viel Auto auf so kleiner Verkehrsfläche unterzubringen, denn der Mini war gerade einmal 3,05 Meter lang. Unzählige Varianten von Austin, Morris und Cooper bis hin zu Edel- Minis von Riley und Wolseley verliehen dem Auto den Kultstatus, den es heute innehat. Es gab Kombis, Vans und Cabriolets. Die neuen Generationen des Kleinwagens entstehen mittlerweile als authentische Nachfolger der original britischen Minis unter der Federführung von BMW. Angereichert mit zeitgenössischem und exklusivem Bildmaterial erzählt Uli Praetor die Geschichte der Autoikone in all ihren Facetten aus einem völlig neuen Blickwinkel: 60 Geschichten rund um den Mini zu Themen wie Geschichte, Design, Technik oder Lifestyle, mit Originalkommentaren von Fahrern, Zeitzeugen und Entwicklern. Ab einer Bestellmenge von 3 Exemplaren erhält der Handel einen Figurenaufsteller „Mini“ im Format ca. 50 x 40 cm, Art.-Nr. 99712, für Schaufenster oder Aktionstisch! Uli Praetor 60 Mini Stories Kult, Design, Lifestyle 224 Seiten, ca. 200 Abbildungen Format: 30,5 x 24 cm, 978-3-613-04161-5 € 30,80 | Motorbuch Verlag ET: 19. September 28 sortimenterbrief 9/19

© Salome Roessler/lensandlight jubiläumsinterview Ossi Hejlek im Gespräch mit Verleger Klaus Schöffling »Im Mittelpunkt die Autoren« 25 Jahre Schöffling & Co. Wie kam es zur Gründung Ihres Verlags vor 25 Jahren? Schöffling: Nach meiner Zeit als Lektor bei Suhrkamp gründete ich mit Partnern die Frankfurter Verlagsanstalt. Fünf Jahre später trennten wir uns aber. Ein Teil der Autoren hat meine Frau Ida und mich danach gebeten, einen neuen Verlag zu gründen. Der hieß dann Schöffling & Co. – heuer gibt es ihn bereits 25 Jahre. Gut, dass wir es damals gemacht haben. Können Sie die heutige Größenordnung von Schöffling kurz umreißen? Schöffling: Wir verlegen ungefähr 25 bis 28 Novitäten pro Jahr, haben zehn Mitarbeiter und bis jetzt 635 Büchern das Leben geschenkt. Davon sind noch etwa beachtliche 400 lieferbar. Werkpflege ist Ihnen also wichtig? Schöffling: .... die ist mir sehr wichtig. „Im Mittelpunkt die Autoren“ – dieses Motto steht schon seit 25 Jahren über unserer Arbeit. Deshalb trägt auch unsere eben erschienene Jubiläums- Chronik und Bibliografie diesen Titel. Sie sagten vor einigen Jahren in einem Interview, dass es für einen Verlag wesentlich ist, auf Qualität zu setzen. Wie schwer hat man es heutzutage mit Qualität am Markt? Schöffling: Qualität und Verkaufbarkeit schließen sich ja nicht aus, finden aber manchmal nicht wirklich zusammen. Einem hohen eigenen Qualitätsanspruch gerecht zu werden und ihn über Jahre zu halten, ist sicher ein schwieriger Weg, aber letztlich auch der bessere. Wie ist die Akzeptanz im Buchhandel? Stoßen Sie mit Ihren Publikationen auf offene Ohren und Bereitschaft? Schöffling: In der Regel genießen wir hohe Akzeptanz. Aber es gibt auch Programmbereiche, die es traditionell ein bisschen schwerer haben – wie Lyrik. In der Mischung klappt es gut. Welche Schwerpunkte haben Sie in Ihrem Programm? Schöffling: Deutsche Literatur der Gegenwart, internationale Literatur der Gegenwart, literarische Kalender. Wir präsentierten immer wieder großartige Debütromane, versuchen auch ältere Werke wieder mit Leben zu erfüllen, um einer neuen Leserschaft deren Wiederentdeckung zu ermöglichen. Debüts haben einen hohen Stellenwert. Welche Titel dürfen die österreichischen Buchhändler nicht übersehen? Schöffling: Heuer gibt es gleich zwei wichtige Debüts: Berit Glanz mit ihrem Erstroman Pixeltänzer und Jan Wilm mit Winterjahrbuch. Speziell für den österreichischen Markt von großer Relevanz ist das neue Essaybuch der aus Linz stammenden Autorin Margit Schreiner mit dem schönen Titel Sind Sie eigentlich fit genug? ... Mit dem Literarischen Katzenkalender haben Sie die Herzen der Buchhändler erobert? Schöffling: Der ist seit 25 Jahren ein Dauerbrenner in unserem Programm, Er ist eine Stütze für unsere Verlagsarbeit. Sie sind auch Initiator des Lesefestivals „Frankfurt liest ein Buch“, das im Mai 2019 zum zehnten Mal stattfand ... Schöffling: Die Idee dabei ist, dass eine ganze Stadt ein bestimmtes Buch mit inhaltlichem Bezug zu Frankfurt liest, sich zwei Wochen lang in 70 bis 80 Veranstaltungen unter unterschiedlichsten Aspekten mit diesem Buch befasst. Es läuft sehr gut! Wie erhalten Sie sich über die Jahre Ihre Leidenschaft und Überzeugung, über die Sie im Editorial Ihrer Verlagsvorschau schreiben? Schöffling: Das kann ich Ihnen gar nicht sagen, die ist einfach da. Danke für das Gespräch! sortimenterbrief 9/19 29


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